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Eigenschaften eines Rettungshundes

Grundsätzlich ist jeder mittelgroße, nicht zu schwere, robuste Mischlingshund ebenso geeignet wie ein Rassehund, wobei der Stammbaum absolut nichts über die Eignung aussagt.

Der Rettungshund muss aggressionsfrei gegenüber Mensch und Tier sein und darf Personen ebensowenig wie Tiere bedrängen.

Dieses Sozialverhalten lernt der Hund bereits im Welpenalter, durch den Kontakt mit anderen Hunden und seinen Menschen.

Deshalb wird ein Zwingerhund in den seltensten Fällen ein guter Rettungshund. Es muß also im voraus schon klar sein, daß man die eigenen vier Wände am Besten mit seinem vierbeinigen Freund teilt und Ihn nicht einfach in ein "Gefängnis" steckt.

Ein Rettungshundeteam, besteht aus dem Hund und dem/der Hundeführer/in. Das sollte nicht nur während des Einsatzes oder der Übung so sein.

Ein Hund ist nunmal kein Sportgerät sondern ein Partner.

In der Rettungshundearbeit ist es wichtig, dass sich beide Teampartner aufeinander verlassen können. Zum einen muss der Hund gehorchen, sei es, weil das Gelände gefährlich ist und man den Hund oftmals nur aus großer Entfernung leiten kann, zum Anderen muss der Hundeführer seinem Hund vertrauen, wenn er z.B. nach dem Kommando "Such und Hilf!" ein Opfer "in der Nase hat" und auf einen Abruf nicht sofort zurückkommt, sondern erst seiner Aufgabe nachgeht und das Opfer findet.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungshund dauert etwa 1 1/2 Jahre. Nachdem der/die Hundeführer(in) in den Sanitätskursen A und B, Kynologie, Karte/Kompaß und Funktechnik geschult wurde, kann das Team die erste Prüfung ablegen.

 
Ein Beweis für grenzenloses Vertrauen, konnten wir bei einer Übung, feststellen, bei der Hund mit Hundeführer/in, freihängend mit der Drehleiter in etwa 25m Höhe befördert wurden aber keiner unserer Hunde Angst zeigte. Das wichtigste Training ist die Suche. Hierbei wird eine Person z.B. im Wald versteckt und der Hund muß die Witterung des Opfers aufnehmen. Nachdem der Hund am Opfer angelangt ist, sollte er sich davor setzen und bellen bis der Hundeführer vor Ort ist. Jetzt gibt es auch eine "dicke" Belohnung, sei es ein Spielzeug oder ein "Leckerli".


Mit den Hunden wird Gehorsam trainiert und an verschiedenen Geräten gearbeitet. So muß der Hund z.B. über eine liegende Leiter, ein Gerüst, eine Wippe, durch eine Röhre, sowie über einen Steg, selbstständig und sicher gehen. Dies erfordert vom Hundeführer/in viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

Die Rettungshundestaffel Tuttlingen Obere Donau stellt sich vor:

Hier finden Sie in Kürze Informationen über die Geschichte der Rettungshundestaffel Tuttlingen Obere Donau.